SEPA inside

SEPA im euroweiten eCommerce Tradepayments / Internethandel –

Die Vision European wide  Direct Debiting oder Worldwide Direct Debiting nach EDIFACT-Philosophie  (B2B weltweit) im Konsumgüterbereich oder  insbesondere Ihrem Kühlschrank (90% Anteil) ist nicht mehr wegzudenken. Die Bezahlmethode via SEPA- EU-Lastschrift ist vortrefflich für das Internet-eCommerce Business prädestiniert- verursacht jedoch vorher administrative Aufwände und Kosten zusätzlich!. Zum Beispiel können deutsche Internetportale/Händler Waren und Dienstleistungen per SEPA-Lastschrift z.B. an alle EU  (End)-Kunden verkaufen, ohne extra ein Bankkonto im jeweiligen Land zu unterhalten.

Im  Zeitalter der weltweiten Erreichbarkeit können Internet-/ Mobile Device -Player und Händler  Waren europaweit bequem vertreiben und dabei bequeme ( neue Zahlverfahren wie NFC &Co anbieten)  lauffähig für mobile Endgeräte EU-weit (mobile devices+payments), sowie nationalen Bezahlverfahren anbieten. Per 1. November 2010 konnte die Bezahlung per Lastschrift europaweit angeboten werden.

Es empfieht sich taktisch auf die „lastschriftvertrauten“ Länder zuerst wie:

  • Deutschland
  • Österreich
  • Spanien
  • Niederlande
  • Italien

zu fokussieren im ersten Schritt. Bei anderen europäischen Ländern ist das (nationale) Lastschriftverfahren bisher nicht so bekannt und muss Vertrauensvorschub „erlernt“ werden bzw. Akzeptanz finden. Ab 31. Januar 2014 -> 24.00 Uhr  jedoch gilt SEPA verpflichtend für alle!

Tipp: Entsprechende muttersprachliche Erläuterungen und Bonbons auf der Webseite  sollten das SEPA Lastschriftverfahren für den Firmen (B2B)  sowie B2C) Endkunden ausführlicher erklären und zur rechtzeitigen Umstellung motivieren.

Sicherheit: Wichtig ist  es nach der Einschätzung von EDiConsult den stets aktuellesten Sicherheitsstandard/Protokolle/Stand 2012 z.B.  starke  x.509-Zertifikate / Protokolle auf allen Betriebssystemen zu verwenden. Missbrauch, Ausspähen vermeiden (kostet etwas Geld- schafft jedoch Vertrauen!).  Kurz:  die praktischen Hinweise und einfache         a b e r  S I C H E R E   Bedienung / Umsetzung zu ermöglichen.
Ziel: Die  Angst genommen zu bekommen (-egal welche Konsumentenzielgruppe) , dass  Konten und Kundendaten unrechtmäßig genutzt werden.
Hinweis/Kaufkraft: Wir EuropäerInnen – egal welcher Abstammung- überaltern. Kurz: Demoskopisch sind wir derzeit die mit der höchsten Kaufkraft  versehene Zielgruppe  die >50+ Generation in der EU.
Dies stellt besondere Ansprüche an technologische Produkte qualitativ, sicher, einfach bedienbar,  sowie robuste Dienstleistungen für die Zukunft  an uns alle. Die jüngere Generation (die teilweise -zum Glück wenn vorhanden- gern auch Mehrgenerationenwohnen bevorzugen, haben eine g a n z andere Web-Affinität und technische Auffassunggabe / Intuition sowie Bedarfe.  Sie sind unsere Zukunft. Genug der Worte  zurück zu der – SEPA- Lastschrift   ..

Möglicher Nachteil für das Internet-eBusiness  für Anbieter is(s)t, das potentielle (B2C) Kunden/Zahlungspflichtige/Endkunden die Möglichkeit  besitzen, Lastschriften innerhalb von 13 Monaten ! zu widersprechen (Option der Retourebuchung für Zahlungsempfänger),  wenn keine schriftliche gültige Einzugsermächtigung (=Mandatsverwaltung) oder bei Einreichung formale Fehler (10 Mindestangaben)  vorliegt. Das ist eine völlig neue Ausprägung auch für das Lastschiftobligo Verwaltung/Kreditlimit), damit die gesamte Preiskalkulation inklusive Risikomanagment LIQUIDITÄT bindet. Damit negative Deckungskostenbeiträge erzeugt kurz  Auswirkungen auf die Nachkalkulation für UnternehmerInnen und Unternehmer und deren (Aktienkurse/P+L´s) hat. Archivierungs- und Scannerhersteller werden ebenso wie Briefdienstleister  Ende 2013/ Anfang 2014 von der  Entwicklung wie auch Steuerberatungen profitieren können.

Die fehlende schriftliche Einzugsermächtigung ist beim Internetverkauf( Stand Nov. 2010!) leider unumgänglich. (Korrektur Sept.2013 Übergangsregelung – Nachweispflicht vom  Einreicher/Zahlungsempfänger) Aus diesem Grund kann eine Authorisierung per elektronischer Unterschrift das Rückbelastungsrisiko auf 8 Wochen reduzieren. Eine elektronische Signatur z.B. können derzeit nur Endkunden vornehmen, welche z.B. über einen neuen Personalausweis (Ausgabe seit dem 01. November 2010) verfügen. +NEU+20131012BuMidFinanzen2013_09_12_sepa_lastschriften+

Dieses Risiko gab es auch  bei dem alten Lastschriftverfahren. Es ist zu empfehlen, dass der Kaufvorgang (Mail-Opt-In und IP-Adressen  zu speichern) und entsprechend in den Loggingprotokollen zu dokumentieren. Damit kann teilweise, bei etwaigen Rücklastschriften -auf dem zivilrechtlichem Wege die Forderung eingetrieben werden. kann. Nachteil im Handling der SEPA-Lastschrift ist die Avisfrist bei Abschlüssen über das Web/Internet. Erst x  Banktage nach der Bestellung auf der Webshop/Internetseite erfolgt  die Belastung auf dem Konto des zahlungspflichtigen Endkunden. Sollte keine ausreichende Deckung vorhanden sein,  wird der Verkäufer/Anbieter frühstens nach rund einer Woche informiert. Finanztechnisch – aus Sicherheitsgründen- ob Deckung vorhanden ist- gilt es eine Woche mit der Auslieferung zu warten. Dadurch erfolgt meist eine Verärgerung des Kunden mit der Option Kaufrücktritt und anschließender  Rücklastschrift wegen Widerspruch. Der Einsatz von entsprechenden Bonitätsprüfungen und Versand der Ware   v o r  Belastung auf dem Endkunden-Konto wird empfohlen.

Call Center / Telefonverkauf

Analog zum Verkauf von Waren und Dienstleistungen  per Web verhält es sich per Telefonverkauf. Das Rückbelastungsrisiko von 13 Monaten besteht, wenn kein schriftliches Mandat vorgelegt werden kann. Der Outbound-Verkauf von z.B. Glücks-/Tipp/Lotto-Spielgemeinschaften, Gewinnspiel-Eintragservices, Zeitschriften oder sonstige Mitgliedschaften, müssen die Vertragsbestätigung und die fernmündliche Einzugsermächtigung aufzeichnen nach Zustimmung des Ziel-Konsumenten B2B /B2C. Es empfiehlt sich ebenso bei Inbound-Dienstleistungen wie Astrologie- und Erotikberatungen oder Verkauf von Teleshopping-Produkten.

Falls es  zu einer Rückbelastung kommt, kann der Verkauf und die fernmündliche Einzugsermächtigung dokumentiert werden und zivilrechtlich bzw. per Inkasso /Factoring die Forderung eingezogen werden, falls die Bank/Zahlstelle eine kostenpflichtige Rücklastschrift durchführt.

Ändert sich durch SEPA etwas an den MT940-Kontoauszügen?

Im Wesentlichen betrifft dies die Geschäftsvorfallcodes sowie den strukturierten Verwendungszweck (Tag : 86 :). Die erforderlichen Anpassungen wurden in der Deutschen Kreditwirtschaft abgestimmt. Die neuen Spezifikationen (Anlage 3 des DFÜ-Abkommens) stehen unter www.ebics.de

Die ELV- / POS-Kartenzahlung wird bis 2016 mit einer Ausnahmeregelung in Deutschland ermöglicht.

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